*
top

      
       Triester Straße 373
       8055 Graz

       Tel.: 0316 / 29 10 55
       Fax: 0316 / 29 10 55 - 15
       Mail:
kontakt@apotheke-puntigam.at


Menu
center_links
Öffnungszeiten
Mo - Fr 08:00 bis 18:00 Uhr
Sa 08:00 bis 12:00 Uhr
Mittags durchlaufend geöffnet

 

Bereitschaftsdienst
Eine Apotheke ist immer in Ihrer Nähe. Auch in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen.
Apotheke suchen


Vorbestellung
Gerne können Sie Produkte bei uns bestellen.
Vorbestellen

Aktuelles Thema

     

Keine Chance auf unser Blut!

Die warmen Temperaturen locken Zecken sowie andere „ungebetene Gäste“ wie Mücken, Bremsen oder Wespen hervor!

Die meisten Insekten sind nur lästig und ärgern uns nach einem Stich maximal mit juckenden Pusteln, manche aber übertragen durch ihren Stich gefährliche Infektionskrankheiten oder es besteht die Gefahr mit allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock zu reagieren. Vor einem Insektenangriff kann man sich schützen! Neben dem Einsatz von Repellents helfen einfache Verhaltensregeln und die richtige Kleidung.

Stechmücken und andere Blutsauger: Von den in Europa vorkommenden 104 Arten von Stechmücken schwirrt in heimischen Gefilden vor allem die Hausmücke umher. Deren weiblichen Exemplare besitzen einen stechend- saugenden Rüssel, mit dem sie die Haut ihrer Wirte durchdringen und deren Blut saugen. Während der Stich der Hausmücke bei uns in der Regel lediglich juckende Quaddeln hinterlässt, übertragen viele Stechmückenarten aus wärmeren Ländern gefährliche Krankheitserreger. Ebenso sind Bremsen blutsaugende Insekten. Im Gegensatz zu den Stichen der Stechmücken, verspüren wir die Blutmahlzeit der Bremsen sehr deutlich, da ihre Mundwerkzeuge wesentlich größer sind, zudem juckt die Stichstelle viel stärker. Oftmals unbemerkt erfolgt der Stich des Gemeinen Holzbocks, der verbreitetsten Zeckenart hierzulande. Die Zecke gehört nicht zu den Insekten sondern ist ein Spinnentier, das Blut zum Überleben braucht. Zeckenbisse sind gefürchtet, da beim Blutsaugen Krankheiten wie Borreliose und die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen werden können. Vor der FSME kann man sich sehr gut mit der Zeckenschutzimpfung schützen, diese sollte alle 5 bzw. ab dem 60. Lebensjahr alle 3 Jahre aufgefrischt werden.

Bienen, Wespe und Hornissen:  Diese Insekten benötigen kein Blut sondern stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Wer nicht allergisch gegen das Gift dieser Tiere ist, muss sich vor vereinzelten Stichen nicht fürchten. Sie sind zwar eher schmerzhaft, doch erst mehrere hundert Stiche – selbst von Hornissen – werden zur ernsthaften Bedrohung. Gefährdet aber sind etwa fünf Prozent der Menschen, die allergisch auf Wespen- oder Bienengift reagieren, bei ihnen kann bereits ein einziger Stich schwere Reaktionen auslösen. Gefährlich für alle wird es für alle bei Stichen im Mundraum, die mit lebensbedrohlichen Schwellungen und Atemnot einhergehen können. In solchen Fällen ist immer umgehend der Notarzt zu rufen!

Insekten aus dem Wege gehen: An erster Stelle zur Prophylaxe von Stichen stehen mechanische Abwehrmaßnahmen und Verhaltensregeln. So halten angeschaltete Klimaanlagen in geschlossenen Räumen, Mückenschutzgitter vor Fenstern und Türen sowie Moskitonetze Insekten fern, den Körper vollständig bedeckende Kleidung schützt vor Stichen.

Repellents: Unter Repellents versteht man Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden und Insekten vertreiben. Solche Vertreibungsmittel bilden durch Verdampfen auf der Haut einen wenige Millimeter dicken Schutzfilm zur Abwehr von Insekten, dieser stört den Geruchssinn der Tiere, sodass die Plagegeister das mögliche Zielobjekt nicht mehr orten können. Allerdings wird mit der Zeit die Konzentration des Wirkstoffs und damit die unsichtbare Dufthülle immer schwächer, der Mensch wird wieder wahrnehmbar und damit erneut Zielscheibe für die Angreifer.

Tipps für die Anwendung von Repellents:

  • Ein Repellent stellt keinen hundertprozentigen Schutz dar! Mechanische Maßnahmen wie Fliegengitter vor den Fenstern „perfektionieren“ den Schutz.
  • Die Präparate sollten frühzeitig und lückenlos auf alle zu schützenden Hautstellen aufgetragen werden.
  • Mittel prinzipiell nur auf exponierte, nicht bekleidete Haut (z. B. Hände, Nacken, Knöchel) auftragen. Auch dünne Kleidungsstücke mit einsprühen, da Insekten durch sie hindurch stechen können.
  • Kontakt mit Augen, Mund, Nasenöffnungen und Schleimhäuten unbedingt vermeiden. Nicht direkt ins Gesicht sprühen, sondern zuvor in die Hände sprühen und dann im Gesicht verreiben. Anschließend Repellent von den Händen abwaschen, um eine spätere Berührung mit Augen oder Schleimhäuten zu vermeiden.
  • Mittel nicht auf Wunden, Ekzeme oder entzündete Haut (Sonnenbrand) bringen.
  • Den Schutz regelmäßig erneuern.
  • Soll zugleich ein UV-Schutz erfolgen, werden Repellents 15 bis 30 Minuten nach dem Sonnenschutzmittel aufgetragen.

Erste Hilfe nach dem Stich: Nach dem Aufenthalt in Zeckenrisikogebieten, sollte der Körper täglich auf die Tiere abgesucht werden, um einen möglichen Befall schnell zu entfernen. Je kürzer deren Saugzeit ist, desto geringer ist das Risiko für die Übertragung von Krankheitserregern.

Beim Stich durch eine Biene bleibt zumeist der Stachel mit der Giftblase in der Stichstelle stecken. Dieser soll nicht mit den Fingern sondern mit einer Pinzette entfernt werden, um nicht versehentlich das Toxin aus der Giftblase in die Stichwunde zu drücken. Das Anlegen einer Kühlkompresse wirkt einer Schwellung entgegen, bei Bienen- oder Wespenstichen im Mundraum helfen bis zum Eintreffen des Notarztes kalte Umschläge um Hals und Nacken und das Lutschen von Eiswürfeln. Bei bekannter Bienen- und Wespenstichallergie sollte während der Insektensaison immer ein Notfallset mit Medikamenten zur raschen Selbstversorgung mitgeführt werden!

Juckende Pusteln nach Mücken-, Bienen- oder Wespenstichen können mit juckreizstillenden Cremes oder Gelen, die Antihistaminika und abschwellende Mittel wie essigsaure Tonerde enthalten schnell gelindert werden.

Das Team Ihrer Apotheke Puntigam berät Sie gerne!

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail